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FKK-Kinder-Bilder
... und andere Merkwürdigkeiten
Kapitelübersicht
- FKK-Kinderbilder
- Kinder-Mode
- Schönheitswettbewerbe
- Foto-Agenturen / Foto-Amateure
- Intimrasur
- Kunst im öffentlichen Raum
- Gemälde
- Lieber andere Hobbies
- Kinder-Puppen (neu)
- „Gore”-Seiten
- Bild- und Quellennachweise

 

 

 

»FKK-Bilder« von Kindern...
»Nackt-Fotos« von Kindern...
»Kinder-Pornographie«...

... die Grenzen sind schwimmend und viele Leute werfen alle Kategorien sozusagen auch gleich in einen Topf, frei nach dem Motto, dass das Bild eines nackten Kindes nur Kinderpornographie sein kann, sein muß.

Eine unangenehme »Begleiterscheinung« des Internets sind die selbsternannten Kinderschützer. Durch die „normalen” Medien aufmerksam geworden („Kinderpornographie im Internet”), machen sie sich oftmals gleich auf die Suche danach und wissen dabei überhaupt nicht, auf welch einem gefährlichen Terrain sie sich dabei bewegen.
Geht es nach diesen Leuten, so dürfte kein Vater, keine Mutter ihr kleines Kind in der Badewanne fotografieren. Es könnte ja vielleicht „pornographisch” werden, respektive: wirken.
Und, wer weiß, WAS sonst noch bei den Aufnahmen gemacht wurde?!

So ist es kein Wunder, wenn Eltern immer ängstlicher werden, und dies nicht nur in Bezug auf Fotos: darf man als Vater (oder sogar Stiefvater) zusammen mit den Kindern baden? Gibt es eine Altersgrenze? Darf man Urlaubs-Filme überhaupt noch zum entwickeln abgeben?

Wer selbst auf die Suche nach Kinderpornographie geht, um diese dann bei der Kriminalpolizei anzuzeigen, braucht sich nicht zu wundern, wenn er plötzlich selbst im Visier der Ermittler steht.

Keine Frage, die Polizei ist natürlich auf die Mithilfe der Internet-Nutzer auch angewiesen. So ist es eine reine Selbstverständlichkeit, dass wir in der Redaktion, wie auch ich privat, jede Web-Seite mit kinderpornographischen Inhalten unverzüglich melden.

Um eine Web-Seite zu melden, ist es aber zuvor recht wichtig, zu differenzieren. Ist es Pornographie? Ist es ein Nackt-Foto? Ist es ein AKT-Foto? Ist es eine FKK-Foto?


Was für eine Zeit
und
was für Aussichten

Nun könnte man von einem Extrem ins andere fallen, was ich aber an dieser Stelle nicht machen möchte, denn letztendlich dreht es sich in diesem Kapitel um FKK-Bilder von Kindern.
So könnten dann die FKK-Kinder-Bilder aussehen !
Kinder
sind ein Bestandteil der Freikörperkultur !


Ohne Kinder
hat die Freikörperkultur
keine Zukunft!


Aber zurück zu den » FKK-Kinder-Bildern « :

Grundsätzlich läßt sich diese Problematik nicht so einfach ändern. Nach den ganzen Diskussionen und Ereignissen der jüngsten Vergangenheit, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass das Kind selbst schon Pornographie ist, scheinbar jedenfalls.

Sicher, diese Darstellung ist etwas überspitzt, aber wenn wir nicht aufpassen, gewinnt diese Thematik um die FKK-Kinder-Bilder an Eigendynamik und führt in die Absurdität. Der nackte Körper wird wieder zu einem Tabu.


Sicher, die Kinder müssen geschützt werden.
Darüber sind wir uns alle einig und darüber gibt es auch keine Diskussion. Aber ist es ein Schutz, wenn man FKK-Kinder-Bilder verbietet, verbieten möchte ?

FKK-Kinder-Bilder als » pädophile Einstiegsdroge « ?
» Wird man pädophil, wenn man sich FKK-Kinder-Bilder ansieht ?«


Einige Personen scheinen dies jedenfalls nicht nur zu denken, sie sind sogar davon überzeugt. Gerade so, als ob das Bildnis eines nackten Kindes gefährlich ansteckend ist. Diese Personen übersehen dann aber die Seuchengefahr, die im Hochsommer von den Spielplätzen ausgeht, wo sich Massen von Kindern nackt ( Igitt !!! ) am und im Planschbecken vergnügen. Als Mann muss man um Spielplätze einen großen Bogen machen ( Gesetzesvorschlag ), um nur kein nacktes Kind zu sehen: „Hilfe, ich habe ein nacktes Kind gesehen, jetzt bin ich pädophil !”


Bedenklich hingegen empfinde ich, auch gerade als Vater einer Tochter, wenn die Kinder mit Kleidungsstücken in das Wasser hineingehen, welche anschließend »recht« durchsichtig sind, bei welchen sich dann alle Konturen des Körpers abzeichnen, dadurch besonders hervorgehoben werden, und so zu einem wirklichen »Blickfang« werden, wie es das Beispiel links verdeutlicht. Hier sollte man als Elternteil dann schon ein kleines Machtwort sprechen und der Tochter auch erklären, warum sie so nicht unbedingt herumlaufen sollte.

Was ist schlimm daran, sich FKK-Kinder-Bilder anzusehen ?
Wenn man es genau nimmt: NICHTS !
Kinder sehen in FKK-Bildern mit Kindern, eben nur nackte Kinder. Wir Erwachsenen sind es, die in diese Bilder mehr hinein interpretieren, als dort in Wirklichkeit ist.
Ende 2006 brachte ein privater Fernsehsender eine Reportage über optische Täuschungen - darunter auch das Bild dieser Flasche (rechts). Alle erwachsenen Testpersonen haben ein Liebespaar gesehen. Kinder sahen hingegen auf dieser Flasche nur Delphine
(4) . Dies Ergebnis ist in unseren Erfahrungen begründet, auf die unser Gehirn zurückgreift. Da wir es nicht so oft mit Delphinen zu tun haben, schaltet das Gehirn auf das dann nächstliegende bekannte Motiv um.

» Butter bei die Fische !!! «
Nachvollziehbar, wenn es sich dabei (nach m.M.) um Webseiten oder Hefte handelt, in welchen nackte Kinder im Vordergrund stehen. Auch, wenn uns dann der Zweck dieser Seiten und Hefte bekannt ist, so sind die Bilder selber, meist noch lange nicht pornographischen Charakters. Selbst dann nicht, wenn wir der Meinung sind, diese Bilder würden, bzw. könnten pädophil veranlagten Menschen gefallen.
Pädophil veranlagte Menschen (im Sinne der Sexualität, der sexuellen Ausrichtung) finden FKK-Bilder von Kindern wahrscheinlich nur als »ästhetisch«, »schön«, oder auch einfach nur »nett« - und nur die so genannten Nicht-Pädo's sehen in solchen Bildern etwas, was überhaupt nicht vorhanden ist.

Nennen wir die Dinge doch einmal beim Namen. Wir brauchen doch die Kinder und die Jugend nicht vor FKK-Aufnahmen ihresgleichen zu schützen. Die Angst besteht doch eigentlich darin, dass das Kind zu einem Sex-Objekt gemacht wird: FKK-Kinder-Bilder als Masturbations-Vorlage.

Das Thema FKK-Kinder-Bilder wird uns wohl leider noch sehr lange beschäftigen.

Kinder sind ein Bestandteil der Freikörperkultur. Und als ein solcher sollten sie auch ruhig gezeigt werden.

Kinder zu Sex-Objekten zu machen, wird mit ästethischen FKK-Fotografien nicht gelingen - dies ist auch gut so und im Sinne der Freikörperkultur.


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Kinder-Mode

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Gehen wir also von der Freikörperkultur weg, hin zur Mode. Da war mir bereits vor längerer Zeit eine Creation des Modedesigners Eddi Pen aufgefallen, der unsere Mädchen scheinbar am liebsten in durchsichtigen Netzshirts durch die Straßen fahren sehen würde. Die entsprechende Seite aus der Mode-Zeitschrift »Bambini« zeige ich rechts. Das ist kein Witz, ist auch kein Fake.

Das ist Mode von Erwachsenen für Kinder.

„Spielen” hier die Modemacher mit den »kindlichen Reizen«, mit dem noch nicht entwickelten Körper? Strahlt diese Mode nicht auch eine gewisse „Erotik” aus, frei nach dem Motto: (sehr) viel zeigen, aber nicht alles !?

Die »Shorts« von Ki6? (rechts) sind für mich eher so genannte »Hot Pans« ... aber kleine Mädchen tragen keine »Hot Pans«, das würde ja nicht anständig sein, also sind es einfach nur »Brazilian Shorts«!

Übrigens - dies sind nur ein paar Beispiele aus der Kinder-Modenbranche für Mädchen. Die aktuelle Mode (Kenntnisstand: Juli 2008) scheint mir im allgemeinen Körperpartien besonders hervorzuheben, seien es die Beine, der Bauch, oder eben, wie hier gezeigt, die Brust.

Aber auch bei den Fashion-Shows selber, da kann noch viel „schief” gehen - oder besser ausgedrückt: verrutschen, wie zum Beispiel bei der folgenden Kids-Fashion-Show aus Russland, 2013:


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Nach und nach rutschen den kleinen Laufsteg-Modellen die Kleider einer neuen Kollektion von »Yanastasia« (→ Yana & Anastasia Shevchenko) herunter. „The Show Must Go On” - frei nach diesem Motto tanzen die Mädchen mutig weiter und bringen die einstudierte Choreographie tapfer zu ende.

Ob die Kleider nach dieser Präsentation erfolgreich verkauft wurden, ist mir leider nicht bekannt.


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Ein wenig „Brust”
sollte die Trägerin
dieses Badean-
zuges möglichst
noch nicht haben.
ww
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Negligé für kleine
Mädchen ?

Nein, ein Shirt für
den Alltag !
ww
16
Auch hier haben
wir ein fast ganz
durchsichtiges
Oberteil
ww
16
Nicht das Shirt
verdeckt die Brust,
die Kette tut dies.

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Der Mini-Rock
kommt wieder -
nun noch mehr
»mini«, als je
zuvor.
ww
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Herbstlich - sehr
betont im Bereich
der Brust.
  Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele. Es ist nicht
meine Aufgabe und auch nicht mein Anliegen, diese
Mode für Kinder zu bewerten oder gar zu kritisieren.

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Schönheitswettbewerbe

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Der ganzen Sache kann man aber » noch einen drauf setzen « - mit Kinder-Schönheitswettbewerben, wie sie zum Beispiel in den USA stattfinden, wobei dies meiner Meinung nach, eher Wettbewerbe der von Ehrgeiz zerfressenen Mütter sind. Kleine Mädchen mit einstudierten Posen und Bewegungen, geschminkt und hochgestylt, bis sie nichts kindliches mehr an sich haben. Die noch nicht vorhandene Brust hervorgestreckt, dann den Po ... und immer viel Bein zeigen - dann freut sich die Jury und es gibt Punkte. Die Mami ist happy, Daddy hat alles auf Film und ab geht es, zum nächsten Wettbewerb. Statt auf den Spielplatz geht es zur Maniküre, statt Sportverein steht der Friseur auf dem Terminkalender, statt Puppen gibt es Pokale. Eine tolle Kindheit !

Für mich ist dies auch eine Form des Mißbrauches.

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Foto-Agenturen / Foto-Amateure

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Nackte Kinder sind (fast) überall - nackte Kinder gibt es (fast) überall.

So gibt es in den Online-Angeboten der zahlreichen Bildagenturen (auch bei den in Deutschland ansässigen Agenturen) durchaus auch Bilder unbekleideter Kinder. Die Vorschaubilder sind durch Copyright-Vermerke zwar „unbrauchbar”, durch Zahlung einer entsprechenden Lizenzgebühr (meist in Verbindung mit einem Nachweis der Verwendung) gibt es die Bilddateien dann ohne diesen Vermerk. Zumeist finden diese Bilder eine Verwendung in Reiseprospekten.
Auch zahlreiche Foto-, bzw. Portrait-Studios und Fotografen, welche sich auf die Akt-Fotografie spezialisert haben, werben mit entsprechenden Bildern. Ästethische Einzel-, Paar- und Familien-Akte sind da in den Online-Präsentationen zu sehen. Müssen auch, denn wie soll man sonst auch erkennen, wie die entsprechenden Fotografinnen und Fotografen arbeiten ? Letztendlich hat jeder seinen eigenen und durchaus unverwechselbaren Stil.

Aber auch für den Amateur-Fotografen ist das nackte Kind offenbar immer wieder ein Thema, wie man in den vielen Photo-Communities sehen kann.

Es liegt mir fern, diese Bilder zu kritisieren, oder gar zu verurteilen. Ich wünsche mir nur klare, deutliche Richtlinien - vorallem: die einfach zu finden sind.
Beispiel: Wenn ich als Autofahrer am Straßenverkehr teilnehme, dann weiß ich, wo ich nachschauen muss, wenn mir etwas nicht ganz klar ist. Ich weiß, wo ich nachsehen muss, wenn ich 20 km/h zu schnell gefahren bin, und so weiter.
Aber was macht man als Webmaster einer FKK-Seite ?
Welche Institutionen sind zuständig ?
An wen kann man sich wenden, wenn man Fragen hat ?
Von Seiten der Programmierung, da gibt es genügend Hilfen im Internet - mir geht es dabei um die Inhalte und ... um FKK-Kinderbilder.


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Kindgerecht
Ich freue mich immer wieder, wenn meine Besucher mir schreiben, dass sie meine Seiten für „kindgerecht” halten, diese auch zusammen mit ihren Kindern ansehen. Auch in persönlichen Gesprächen, im FKK-Verein oder bei einer Wanderung, höre ich eine solche Aussage auch immer wieder.

Aber was ist „kindgerecht” ?
Kinder lesen nicht gerne lange Texte. Mit Hilfe von Illustrationen und Fotos nehmen sie Informationen viel einfacher und schneller auf. Bilder verdeutlichen auch wesentlich genauer einen Ablauf - sei es den Ablauf eines Spieles oder einer Sportart ... oder bei der Intimrasur:



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Im Kinderkanal hatte sich eine Sendung u.a. mit der Intimrasur beschäftigt.
Auf sehr natürliche Weise wurde gezeigt, welche Art der Rasur am geeignetsten ist, und wie man sich richtig im Intimbereich rasiert, bzw. die störenden Haare entfernen kann. Der Beitrag war gut gemacht und auch durchaus lehrreich für Erwachsene. Es wurden durchweg Illustrationen gezeigt, welche von einer Sprecherin erklärt wurden.


KiKa - 20.04.2011 - „Du bist kein Werwolf - Über das Leben in der Pubertät”

Nicht alle kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer in der Zielgruppe des KiKa (7) dürften bereits etwas mit einer Intimrasur anfangen, aber es wurde so erklärt, dass auch sie verstehen, warum man sich auch „da unten” rasiert. Einen solchen Beitrag nenne ich „kindgerecht”.

Vom Fernsehen zurück zum Internet.
Da ist nun einmal nicht alles „kindgerecht”, auch, wenn es extra für Kinder gemacht wurde. Als Beispiel hätte ich da eine sehr religiöse Seite, speziell für Kinder. Mit Kindergebeten und Informationen über den Glauben - aber, WAS sehen Kinder, wenn sie auf diese Seite kommen ?
Das Bild von einem abgetriebenen Fötus !
Ich würde keinem Kind diese „Kinder”-Seite zumuten, ich hätte Angst, dass ein Kind, welches solche Bilder sieht, nachhaltig traumatisiert wird. In der Annahme, auf dieser Seite Kindergebete zu finden, wird das Kind unvermittelt mit solch einem schrecklichen Bild konfrontiert.


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Kunst im öffentlichen Raum (→ Skulpturen)

„Kunst” ist nicht gleich „Kunst” - es werden durchaus Unterschiede in der Beurteilung gemacht, auch wenn das eigentliche Motiv immer gleich bleibt. Ohne Umschweife möchte ich hier gleich zu einem Beispiel kommen.

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In Brüssel, nicht weit von dem „Manneken Pis” (übrigens ein Wahrzeichen von Brüssel) steht seit 1987 die Skulptur „Jeanneke Pis”, eine Bronze-Skulptur, die ein urinierendes Mädchen zeigt, eine so genannte »Brunnen-Figur«. Erschaffen wurde sie 1985 von dem Bildhauer Denis-Adrien Debouvrie.
Das Motiv eines urinierenden Mädchens als Skulptur ist noch akzeptiert, als Foto jedoch unakzeptabel, zumindest dann, wenn man ein Mädchen so frontal fotografieren würde. Bei dieser Skulptur hingegen kann man kaum einen anderen Blickwinkel erreichen, denn sie steht in einer Nische.

Vergessen sollte man dabei nicht, dass dem Bildhauer ein reales Kind Modell stand, bzw. hockte.

Abgesehen von Aufwand und Zeit der Erstellung einer Skulptur, so ist eine solche doch auch nur eine Wiedergabe einer durchaus realen Person, allerdings im Gegensatz zu einer Fotografie, hier sogar in dreidimensionaler Form - und durchaus auch zum anfassen.


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Für das zweite Beispiel müssen wir einen Sprung nach Australien machen, in die Howard Street, in Perth. Hier lebte in den 30er Jahren die Künstlerin Karin Tulloch - und mit ihr in dem Haus, die damals neunjährige Judith mit ihrer Familie.
Drei Monate lang saß das Mädchen im Jahr 1936 der Künstlerin Modell. Die Skulptur wurde 1937 erstmals ausgestellt und steht seit dem Jahr 2000 in der Howard Street.

Bei diesem Werk hat die Künstlerin sehr detailliert gearbeitet ... wirklich sehr detailliert. Und wenn ich jetzt noch einmal auf das „anfassen” zurück komme, so ist das Metall dieser Skulptur an gewissen Stellen recht blank. Übrigens, die Beschreibung der Skulptur ist auch noch einmal in Braille-Schrift vorhanden.


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„Blank” ... sind auch viele Geschlechtsteile männlicher Skulpturen. Wie zum Beispiel jene „Geschlechtsteile” von diesen beiden Jünglingen. Der „Abrieb” ist deutlich zu erkennen.

Vielleicht bringt es Glück, oder reichen Kindersegen, wenn man ein solches Geschlechtsteil berührt, oder es wird einfach nur ein lustiges Foto.

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Gemälde

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Kaum ein anderes Gemälde kann für dieses Thema besser passen, als wie der „Amor als Sieger” von Caravaggio.
Als Fotografie würde man dieses Bildnis als eine unerlaubte Posenhaltung einordnen.
Wer schon einmal vor diesem Bild stand, dem ist mit Sicherheit die detailgetreue Arbeit von Caravaggio aufgefallen. Fast lebensgroß befindet sich der nackte Amor, dieser nackte Junge, vor dem Betrachter, in dessen Augenhöhe sich genau das Geschlechtsteil befindet.
Der Blick wird automatisch auf den Intimbereich gelenkt. Um das Gesicht des Amors zu sehen, muss der Besucher schon aufschauen.
Und ... auch für dieses Gemälde stand ein realer Mensch dem Künstler Modell.

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Lieber andere Hobbies

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Wenn ein Kind nach den Ferien in der Schule gefragt wird, was man so in den Ferien gemacht hat, dann kann man mit »FKK« vor den Mitschülerinnen und Mitschülern nicht besonders gut angeben und glänzen. Viel interessanter wäre es doch: „Ich war mit Papa beim Schießen” und kann gleich die Vorzüge und kinderleichte Bedienung, zum Beispiel der MP5 (Heckler & Koch) erklären. „Irgendwas” (später → „irgendwen”) trifft man immer damit.
Waffen üben auf wohl die meisten Kinder eine ganz besondere Faszination aus. Wenn ein Kind dann noch mit so einer todbringenden Waffe richtig schießen darf, dann ist das Erlebnis doch perfekt.

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Kinder-Puppen
„Kinder-Puppen” - dies hört sich im ersten Moment recht harmlos an ... allerdings, es handelt sich dabei nicht um Puppen für Kinder,
sondern um Puppen in Kindergestalt. Genauso groß, wie ein Kind (nur etwas schwerer), voll beweglich, absolut realistisch im Aus-
sehen und sie macht alles mit ... nein, nein, nein ... es ist keine „Liebes-Puppe”, kein „Sex-Spielzeug” ! Darauf weist der Hersteller
aus Japan immer wieder und ganz ausdrücklich hin !   Es ist Kunst !   Diese Puppen sind Kunstwerke !   (... wer es glaubt )

Die Puppen sind aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE), einem Kautschuk, hergestellt und dadurch relativ weich und sehr
(extrem) biegsam, aber trotzdem noch fest. Mit Hilfe von Formen können diese Puppen in größeren Mengen hergestellt werden, wo-
bei die Nachbearbeitung (Entfernung von Graten, glätten der Klebestellen) immer noch von Hand gemacht werden muss.

→ Puppen-Beispiele - Bei einem Preis von gut 5.000,00 € kann man die Puppe nach eigenen Wünschen individuell gestalten und
anfertigen lassen. Der Mund ist mit einem Kiefergelenk versehen (!?) und lässt sich öffnen. Die Augen sind ebenfalls beweglich, so
wie auch jeder Finger und Zeh. Die Haare sind natürlich echt.
Und ... Ihr könnt es mir glauben, die Puppen sind wirklich und in jedem Bereich „anatomisch perfekt”.

Neben dem Kaufpreis kommen dann noch einmal gut 900,00 € Transportkosten hinzu, wie noch die notwendigen Einfuhr-Zölle (10% des Warenwertes), Gebühren der Ausfuhrerklärung und Transport-Versicherung. Nun ja, bei gut und gerne 7.000,00 € kann man
dann ja auch ein Kunstwerk (!) erwarten.

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„Gore”-Seiten
Auf der Suche....
... nach weiterführenden Informationen zu einem bestimmten FKK-Verein in den USA, um genau zu sein, in „Death Valley”, wurden mir als Treffer zum Suchergebnis, weniger die Seiten des Nudist-Resorts angezeigt, als Seiten, auf denen fast ausschließlich Leichen »präsentiert« werden. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich eine
riesige Menge solcher Seiten angezeigt bekommen. Keine dieser Seiten hatte ein Impressum, meist waren sie in Englisch gehalten.

Verwundert war ich darüber, dass man diese Seiten ohne eine Inhaltswarnung direkt aufrufen kann. Eine solche Inhaltswarnung
(→ Beispiel) fehlte.

Entsetzt war ich jedoch über die Texte, welche es teilweise zu den Bildern gab, wo sich über die Auffindesituation der Toten regelrecht lustig gemacht wurde/wird.
Ein dazu abgebildeter Clown (→ Bild) auf der Webseite sagt dazu wohl Alles aus.
Vor Bildern nackter Menschen wird gewarnt, weil diese eventuell nicht jugendfrei sind ... aber vor Bildern von verstümmelten Leichen, da erfolgt keine Warnung.

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Bild- und Quellennachweise
Alle Bilder - Verwendung nach § 51 UrhG (→ Großzitat)
1 - © Claus Wickrath / Eddi Pen
2 - © Ki6?
3 - © State Final Contest / 2006
4 - Nach neuer Rechtschreibung wird der Delphin jetzt Delfin geschrieben.
5 - © Mauritius (1), © Magnum (2), © Galia (1), © f1online (2), © Pix-Gallery (1)
6 - © Kinderkanal 2011 (Screenshots)
7 - Programmschema KiKa, Zielgruppe 3 bis 13 Jahre (Info: www.kika.de)
8 - © Raoul Winders
9 - © Children in Art
10 - Weitere Informationen: Caravaggio
11 - © - CCL - Danny McL
12 - © - David Molnar / The Republican
13 - © - Sitaram
14 - © K.S. - unbekannte Skulptur
15 - Video-Caps einer Modenschau aus Russland, 2013 → Kollektion »Yanastasia«
16 - unbekannt - konnte nicht zugeordnet werden

Aktualisierungen:
23.01.2014 - Kinder-Puppen
23.12.2013 - Zuordnung der Mode → Yanastasia (Nr. 15)
16.12.2013 - Kinder-Modenschau
17.03.2012 - Auf der Suche...
26.08.2011 - Gemälde
24.08.2011 - Kunst im öffentlichen Raum (→ Skulpturen)
19.08.2011 - Kindgerecht
17.08.2011 - Nackte Kinder sind (fast) überall - nackte Kinder gibt es (fast) überall
08.09.2011 - Lieber andere Hobbies


© Michael Otto

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