Sehe ich gut genug aus,
um mich vor all den
fremden Menschen nackt zu zeigen?


Grundsätzlich gilt:
Man geht nicht auf ein FKK-Gelände, um sich dann dort nackt zu »zeigen«, sondern um nackt zu »sein«.

Ein kleiner, aber feiner Unterschied, denn man ist nackt, weil...
... es etwas natürliches ist
... es etwas schönes ist
... es etwas reines ist
... es durchaus eine Kulturform ist
... es angenehm ist
und so weiter...

Apropos »zeigen«: WAS hat man(n/frau) denn zu zeigen, was andere NICHT haben? Nennt mir doch bitte Beispiele, denn ich weiß keine.


Schaut Euch ruhig dieses Bild von mir größer an.
Ich bin da ganz ehrlich: ich bin dick,
oder für mein Gewicht zu klein (mindestens 1 Meter).
Ich wiege, nach letzter Messung (16.02.2004) genau 99,2 kg.
Aber ich bin durchaus nicht der »dickste« FKKler.

Ich werde so akzeptiert, wie ich bin. Nicht mein Körper, oder dessen Umfang zählt, sondern (mein) »ICH«. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin auch nicht »FKKler« geworden, um mir schöne Körper anzusehen, sondern, weil es mir Spaß und Freude bereitet, mich nackt in der Natur aufzuhalten. Sicher, wenn eine schöne Frau auf dem Platz ist, schaue ich sie auch an (man ist ja schließlich kein a-sexuelles Wesen!), aber ansonsten würde ich mir entsprechende Magazine kaufen.

nett rund ... na und !


Noch ein kleiner dicker Hinweis:

Wenn Ihr Euch das Bild von mir genau angesehen habt, konntet Ihr vielleicht auch die Streifen auf meinem Bäuchlein erkennen. Es sind sogenannte

»Schwangerschaftsstreifen«.

Nicht, was Ihr jetzt denkt, aber Frauen kennen dieses Problem: denn man nimmt schneller an Umfang zu, als die Haut es verträgt. Die Haut kann sich diesem Wachstum nicht anpassen.

Warum bei mir? Ich war ja nicht schwanger. Nein, ich mußte über einen sehr langen Zeitraum »Cortison« in recht hoher Dosierung einnehmen. Eine Nebenwirkung des Cortison ist: man wird dick, sehr dick. Bei der Einnahme dieses Medikamentes war ich sogar fast doppelt so dick, wie auf diesem Bild.

© Michael Otto


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